10 Dinge, die Deinen Alltag im Büro verändern werden

1) Räum Dein Büro komplett leer

Du willst Deinen Alltag im Büro so richtig durchstrukturieren? Dann mal los! Für einen wirklichen Neuanfang im Büro lohnt es sich immer mal bei Null anzufangen. Das bedeutet im Klartext: Räum das Zimmer absolut leer. So als würdest Du ausziehen.

Das ist eine Aktion, die man bei schwacher Auftragslage und/oder einer Woche Urlaub vornehmen sollte. Dann kannst Du in aller Ruhe arbeiten, ohne in Hektik auszubrechen.

Mir selbst ist es oft genug so gegangen, dass ich beim Auszug aus einer Wohnung und dem komplett Reinemachen bis in die tiefen Ebenen oft dachte: Naja so schlecht sieht die Wohnung ja auch gar nicht aus.

Wenn Du aber nur ein kleines Make-over für Dein Arbeitszimmer möchtest, kannst Du auch bei Schritt 2, 3 oder 4 einsteigen.

2) Mach alles sauber

Wie sauber es bei Dir ist, entscheidest Du. Gründliches Putzen auch im Arbeitszimmer lässt einen Raum anders wahrnehmen und Du fühlst es förmlich, dass kein einziger Staubkorn mehr hinterm Regal herumwandert.

Oftmals haben gerade kleine Zimmer so genannte „Dreckecken“.

Winkel hinter Regal oder Schreibtisch, an die man nur schwer herankommt und die der Staubsauger auch nicht richtig erreichen kann.

Wenn Du alles ausgeräumt und auch die Regale von der Wand abgezogen hast, ist der richtige Moment hier zu putzen.

3) Finde die optimale Position für Tisch, Regale und mehr

Lässt Du beim Arbeiten gerne Deinen Blick schweifen? Dann achte darauf, dass Du einen schönen Ausblick hast – etwa aus dem Fenster.

Wenn Du jedoch Deinen Kalender und die ToDo-Liste der Woche fest im Blick behalten möchtest, dann stell den Tisch gegenüber der Wand oder schräg dazu, damit Du jederzeit einen Überblick über Deine Pinnwand mit Notizen hast.

Du arbeitest lieber mit Tageslicht statt unter einer Tischlampe, dann such ebenfalls die Nähe zum Fenster. Ideal ist es auch, wenn Du ein oder zwei Regalfächer oder -bretter vom Tisch aus erreichen kannst.

Wichtig ist, dass Du Deine Büromöbel nicht irgendwie hinstellst, sondern den besten Platz findest. Setz Dich zwischendurch beim Umräumen Deiner Büromöbel auch immer wieder hin und teste die Möglichkeitn aus, bevor Du alles wieder einräumst.

4) Gib allen Dingen einen festen Platz

Mist, irgendwann merkt man, der Spruch „Ordnung ist das halbe Leben“ ist doch nicht so verkehrt – besonders am Arbeitsplatz. Spätestens wenn man mindestens so viel Zeit fürs Suchen der Unterlagen und Arbeitsmaterialien braucht wie fürs Lernen oder Arbeiten.

Such Dir für alles, was Du zum Lernen/Arbeiten brauchst feste Orte und mach ein Ritual daraus, regelmäßig alles an diese Orte zurückzulegen.

So macht die Vorbereitung auf den Feierabend Spaß und wenn Du am nächsten Tag an Deinen Schreibtisch zurückkehrst kannst Du mit nem ordentlichen Tisch starten.

5) Mach Dir jeden Morgen eine Liste mit Deinen To Dos

Mag sein, dass Du kein Listen-Typ bist, Du kannst aber einer werden. Probier es aus und schreib zu Beginn des Tages auf eine Liste, was Du vormittags und nachmittags schaffen möchtest.

Setze vor jeden Punkt ein Kästchen, das Du abhakst und genieße das Gefühl, etwas geschafft zu haben.

Besonders wenn man in einem Bereich arbeitet, bei dem man das Ergebnis stundenlanger Arbeit nicht sieht ist es extrem befriedigend, wenn man wenigsten zum Ende des Tages auf eine abgehakte Liste schauen kann. Beachte hierzu auch Punkt 9!

6) Beschriftungen retten Deine Ordnung

Ordnugn sollte am besten intuitiv sein, das heißt, man weiß einfach, dass in der obersten Schublade alle Stifte sind oder sein sollten und kann sie dorthin einfach zurücksortieren.

Das funktioniert so lange gut, so lange man sich merken kann, was wo hingehört. Oftmals beginnt das Chaos erst, wenn man grad nicht weiß, wo man dies oder jenes hintun soll. Schon bald stehen Locher, Briefumschläge und andere Dinge im Weg herum und das ist meist der Anfang vom Ende.

Wenn Du bei Schritt 4 für alle Dinge einen festen Platz gefunden hast, dann zögere nicht zum Beispiel alle Boxen im Regal zu beschriften. Das sorgt für Ordnung und kann sogar sehr schick aussehen!

7) Pflege Deinen Kalender täglich

Du möchtest sicherlich keinen Termin vergessen. Aber hin und wieder passiert es einfach. Doch es gibt eine Lösung dafür:

Leg Dir einen Kalender an – analog oder digital und arbeite nur mit diesem einen System! Verschiedene Kalender parallel zu führen kann schnell zur Hölle auf Erden werden, wenn man mal wiede rnicht weiß, wo man sich was notiert hat.

Schau am Besten jeden Tag nach, was heute und Morgen ansteht und Du wirst keinen Termin, Geburtstag oder Kino-Abend mehr vergessen.

8) Entscheide Dich für eine Adressverwaltung

Was für den Kalender gilt, zählt auch für Deine Adressverwaltung. Ein Ort für alle Adressen und Telefonnummern ist ideal, dann kommst Du nicht durcheinander.

Ich habe mit entsetzen festgestelt, dass mein Moleskine Kalender keinen Platz für Adressen hat – aaah! Dies war für mich der Anstoß auf die Kontaktpflege per iPhone einzuführen.

Das gute daran: Selbst wenn ich irgendwo in der Pampa stecke und einer meiner liebsten Freunde, Oma, Mutti oder wem auch immer eine Karte schreiben möchte, hab ich die Adresse dank Handy immer zur Hand.

9) Verplane höchstens 80% Deiner Zeit

ToDo-Listen sind klasse, außer man schafft es nicht, sie abzuarbeiten. Das kann ein täglicher Depressions-Stoß sein, auf eine Liste voll unerledigter Aufgaben zu schauen.

Aus diesem Grund und, weil Du einfach auch mal Pausen brauchst, solltest Du realistisch planen. Trage Dir nur Termine und Projekt-Arbeits-Zeiten ein, die höchstens 80% Deiner Zeit am Arbeitsplatz in Anspruch nehmen.

Schaffst Du mehr, ist es gut. Schaffst Du alles und surfst dann 1 Stunde auf Pinterest rum ist es auch gut.

10) Arbeite mit optimalen Werkzeugen

Ich habe hier extra das Wort optimal benutzt, da alle Deine Werkzeuge zu Deinen Bedürfnissen passen sollten.

Manchmel dachte ich schon darüber nach, dass manche Sachen nicht sein müssen oder unpraktisch sind, mir aber trotzdem Freude bei der Arbeit machen.

Dann ist es vollkommen in Ordnung, nur schwarze Mappen zu benutzen oder sich diese bunten Heftklammern zu kaufen, es macht mir halt einfach Freude.

Mindestens sollte alles funktionieren und wenn die Maus schon seit Monaten hakt und der Locher klemmt, dann kauf Dir bitte Morgen einen neuen. Den Ärger über solche Kleinigkeiten kann man sich einfach sparen.

Fotocredit: Inter IKEA Systems B.V. 2015

Sharing is caring <3

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest