Bene Büromöbel aus Wien – Das ist kein Coworking-Space!

Auf meiner kleinen Shopping-Tour durch Wien bin ich über Bene gestolpert. Ich war gerade auf dem Weg von Vitra zum Scandinavia Design House und da war es:

Ein dunkel verglastes und mit weißem Edding verziertes Gebäude. Idea Lab war hier zu lesen und Zitate über Kreativität.

Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Oh, ein Coworking-Space? Das war mein erster Gedanke. Sah ich doch durch die Fenster einzelne Arbeitsplätze und eine coole Ausstattung. Neugierig ging ich zum Empfangstresen, um mich zu informieren.

Bene Parcs American Diner im Showroom in Wien | Ahoipopoi

Was ist eigentlich bene? Die Dame schaut mich erst etwas überrascht an und klärt mich dann auf, dass ich mitten im Showroom eines Büromöbelherstellers gelandet bin.

Da hier nicht nur gezeigt, sondern auch gearbeitet wird, darf ich leider nicht alleine durch die „Ausstellung“ wandern – da diese ja auch Arbeitsplatz der Mitarbeiter ist und sich hier schon der ein oder andere zwischen den Abteilungen wie Design, Produktmanagement, Sales und und und „verlaufen“ hat.

Bene Büromöbel in Wien | Ahoipopoi

Zuerst dachte ich: Schade! Aber mit einem Mitarbeiter an meiner Seite würde mir dieser auch alle nicht nur den Weg durch die Abteilungen sondern auch die einzelnen Produkte zeigen. Wenn ich Zeit hätte. Jetzt gleich? Klar! Also los geht’s!

Bene Office Showroom in Wien | Ahoipopoi

Gleich fällt mir das Parcs Toguna Circle Element ins Auge. Ein kleiner Raum im Raum, der eine ganz eigene Atmosphäre bietet und dank einer kleinen Stromzuleitung auch flexibel „überall“ aufgebaut werden kann.

Parcs Toguna Circle im Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Die Wände sind gesteckt und können ganz leicht demontiert und woanders wieder aufgebaut werden. Ich finde es sieht ziemlich cool aus und wenn man drin sitzt merkt man sofort, dass man vom wuseligen Drumherum nicht mehr viel mitbekommt.

Cool! Der Teppich und die Stoffbespannten Wände sorgen dafür, dass man sein gegenüber sehr gut versteht.

Und mit drei Metern Durchmesser haben hier bis zu zehn Leute Platz. Was mir sofort auffällt: Alle sitzen hier gleichberechtigt an einem runden Tisch und auf einer Ebene.

Habt ihr den James Bond Spectre gesehen? Dann ist euch vielleicht die lässige Büroausstattung aus schwarzem Leder aufgefallen. Tja, was soll ich sagen – ich habe ebenfalls mal auf diesem Stuhl gesessen und mich ziemlich agentenmäßig gefühlt. Sehr elgant!

James Bond Spectre Office im Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Bene hat nicht nur eigene gute Ideen und Produkte, sondern arbeitet mit Partnern zusammen, die das eigene Sortiment ergänzen. Wichtig: Design und Qualität müssen passen – und da ist Walter Knoll ein großer und wichtiger Partner, der genau diese Kriterien erfüllt.

Walter Knoll im Bene Office Showroom in Wien | Ahoipopoi

Ist euch was aufgefallen? Gelb ist nicht nur auf den Messen eine beliebte Farbe, sondern auch hier in den Showräumen finde ich die Farbe überall.

Sogar der kleine Rollschrank wurde in gelb aufgepolstert – für die nette Kollegin, damit die sich beim nächsten Besuch nicht die Beine in den Bauch stehen muss.

Eine super Idee! Dann kann man auch die Hockerbrigaden in den Agenturen demnächst einfach weg lassen.

Office Storage - Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Gute Ideen sind keine Zufälle, sondern entstehen in gemeinsamen Arbeitsprozessen sowie die Ausstattung für den nächsten Kunden, der nicht nur ein paar Büromöbel kauft sondern ein gesamtes Konzept, das genau die Ansprüche erfüllt, die gemeinsam zum Projektstart gesetzt werden.

Visualisiert wird das ganze dann mit einem solchen Moodboard, bei dem Materialien, Farben und Muster auf einander abgestimmt werden.

Office Interior Moodboard - Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Dabei kommen dann so tolle Büros raus wie für Teekanne in Salzburg, Tchibo in Zürich oder den Business Circle in Wien.

Office Interiors - Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Das Büro von Bene ist mit den gesamten Möbeln ausgestattet, die für eine optimale Zusammenarbeit der Mitarbeiter ausgelegt ist. Ein Großteil ist dabei auf den Austausch sprich die Kommunikation untereinander ausgelegt.

So wie hier in dem offenen Bereich rund um die Cafeteria, in der in lässiger Umgebung an Ideen und Projekten gearbeitet wird.

Arbeitsplatz im Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Natürlich ist es mindestens genauso wichtig, dass sich jeder einzelne Mitarbeiter an einen eigenen Arbeitsplatz zurückziehen darf, um in Ruhe weiter zu arbeiten.

Für Mitarbeiter gibt es feste Arbeitsplätze – aber auch flexible Workstations, an die sie sich zurückziehen können. Denn für eine gute Idee lohnt es sich, mal einen anderen Arbeitsplatz einzunehmen. Neuer Ort – neue Ideen, so könnte man dies auch beschreiben.

Office im Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Damit die Kollegen aber auch sehen, das dieser Platz im Moment belegt ist, gibt es einfache, integrierte Klappzeichen, die ähnlich wie beim amerikanischen Briefkasten hochgeklappt werden. Dann sieht jeder sofort: Hier ist besetzt!

Office im Bene Showroom in Wien | Ahoipopoi

Für die nötige Ergonomie sorgen in der Regeln zwei wichtige Faktoren: ein guter Stuhl (bei dem nicht nur die Rückenlehne verstellbar ist, sondern auch die Sitzfläche sich mitbewegt) und ein stufenlos höhenverstellbarer Tisch.

Schließlich hat jeder Mitarbeiter eine andere Körpergröße und eine andere Wohlfühlposition. Übrigens bedeutet „bequem“ nicht auch unbedingt, dass die Position gut für den Rücken ist!

Desk - Office | Ahoipopoi

Wichtig ist einfach, dass man seine Sitzposition verändern und anpassen kann. Dass der Kopierer in einem anderen Flur steht gehört ebenso zum Konzept wie elektrisch verstellbare Tische.

Schließlich sorgt jeder Gang dafür, dass wir uns bewegen und dem Körper somit etwas Gutes tun!

Kennt ihr noch die Lamellen-Gardinen aus den Arztpraxen? Sichtschutz und trotzdem lichtdurchlässig – dass es solche Modelle auch in schön gibt, sieht man hier in einem Büro aus dem oberen Management.

Büromöbel - Office Bene | Ahoipopoi

Jedes gute Unternehmen hat seine eigene Bibliothek, in der die Mitarbeiter sich zur Lektüre zurückziehen können. So auch Bene – ich selbst kann den grünen Sessel für seine bequeme Form loben und den modernen Ohrensessel für die Ruhe.

Ähnlich wie bei Scheuklappen bekommt man hier nichts mit von den vorbeigehenden Passanten oder den Gesprächen der Kollegen um die Ecke.

Library - Bene Office in Wien | Ahoipopoi

Ein Highlight ist der Raum „Idea Lab“, der mich ja eigentlich so neuigierig gemacht hat. Es ist zwar kein Coworking-Space, aber trotzdem ziemlich cool. Überwiegend in schwarz gehalten kommt man hier zum Brainstormen zusammen.

Was da auf dem Tisch „liegt“ sind übrigens keine hübschen Holztabletts, sondern Abdeckungen für die elektrischen Anschlüsse. Und die sehen auch noch so gut aus! Ich bin begeistert.

Bene Office - Idea Lab in Wien | Ahoipopoi

Und dabei gibt es in diesem Raum etwas technisch noch Verrückteres/Geniales: die Idea Wall. Auf den ersten Blick sieht die aus wie ein Whiteboard oder eine Beamerfläche.

Aber in Wirklichkeit ist sie beides zusammen und dank spezieller Stifte können Mitarbeiter in dem Raum Notizen auf einem eigenen Block machen und diese direkt auf das Board beamen.

Ja, also das hört sich ziemlich spacig an und da ein Foto das nicht im mindesten wiedergeben würde, habe ich hier mal ein kleines Video für euch eingebettet:

Wie ihr seht, kann es auch im Büro ziemlich cool und sogar gemütlich zugehen – das hab ich heute bei Bene gelernt. Schick, qualitativ, modern und langlebig schließen sich bei der Officeausstattung somit nicht aus.

Auf diesem letzten Bild seht ihr übrigens meinen geheimen Liebling: den weißen, kleinen Tisch zwischen den beiden Egg Chairs von Arne Jacobsen. Der kann nämlich nicht nur als flacher Beistelltisch genutzt werden, sondern wen man ihn um 90 Grad dreht, hat er die optimale Höhe, um auf dem Sofa sitzend mit dem Laptop daran zu arbeiten.

Egg Chair (Arne Jacobsen) - Bene Office in Wien | Ahoipopoi

Ich jedenfalls fand meine Zeit bei Bene höchst interessant und ich habe hier viele schöne und tolle Dinge gesehen. Ich hoffe, das geht euch auch so!

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