Ideen zum Arbeitszimmer einrichten von A bis Z für eine Happy Work-Life-Balance

Das Arbeitszimmer einrichten macht Spaß und birgt auch einige Aufgaben, denen man sich vor dem Möbelrücken einmal ausgiebig stellen sollte.

Schick soll es werden – modern, dem eigenen Geschmack entsprechen und noch viele andere Aufgaben erfüllen.

Welche das sind fällt einem leider oftmals einfach etwas spät auf.

Nämlich dann wenn alles fertig eingerichtet ist und man dann beim täglichen Benutzen des Arbeitszimmers bemerkt, dass manche Entscheidungen nicht so klug getroffen waren.

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Bei Bloomingville wird an Alles gedacht: Stauraum im Körbchen, Lampe, Pflanze und ein kuscheliger Stuhl – perfekt!

Aus diesem Grund lohnt es sich, einmal die folgenden Punkte zu überdenken und so das optimale Arbeitszimmer zu schaffen, das nicht nur funktional überzeugt, sondern auch der eigenen Persönlichkeit entspricht.

Schließlich ist es doch schön, wenn man sich schon nach dem Aufstehen freut, sich an seinen Arbeitsplatz zu setzen!

Akustik

Wie ist die Akustik im Arbeitszimmer? Diese hängt meist von unterschiedlichen Punkten ab. Entscheidend sind die Größe des Raumes, die Höhe der Decken, der Bodenbelag und die Einrichtung des Raumes.

Für eine gute Akustik sorgen: Akustikpanele, die es für Wände und Decken gibt, aber auch „natürliche“ Einrichtungsgegenstände können die Akustik verbessern.

So schlucken Voränge, Teppiche und Polstermöbel sehr viel Schall aber auch eine Bücherwand kann den Klang im Raum verbessern.

Generell gilt: je glatter die Oberflächen sind, umso stärker verstärken sie den Schall. Stoffbespannungen und offene Garderoben können dann einen ähnlichen Effekt haben. Ob man nun natürlich einen Flokati ausrollen möchte oder nicht bleibt die eigene Entscheidung.

Ich setze auf eine Mischung aus halbhohen Bücherregalen und Pflanzen und über meinem Stuhl hängt fast immer eine Kuscheldecke – im Winter wie Sommer, die sieht nicht nur gut aus, wärmt mich, sondern ist ebenfalls einer von vielen Schallschluckern.

Arbeitstisch

Tische sind wichtig, wir sitzen mehr als den halben Tag an ihnen und aus diesem Grund wäre es optimal, wenn sie verschiedene Kriterien erfüllen.

Wichtig etwa ist die Höhenverstellbarkeit eines Tisches. Nicht jeder Mensch ist gleichgroß, daher sind Bürostühle schon lange höhenverstellbar – blöd aber ist dann natürlich, wenn die Tischhöhe nicht mehr passt.

Am Schönsten lässt sich dies per Knopfdruck erledigen. So kann der Tisch im Laufe des Tages nicht nur an unterschiedliche Sitzhöhen angepasst werden. Der Tisch kann durch diese Verstellbarkeit (oftmals) auch als Stehtisch genutzt werden.

Für den Regelmäßigen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen am Arbeitsplatz freut sich der Rücken, da hierbei immer wieder andere Muskelgruppen beansprucht werden.

Bürostuhl

Ein höhenverstellbarer Bürostuhl ist heutzutage selbstverständlich. Die Verstellbarkeit der Rückenlehne ist ebenfalls normal, allerdings wäre hierbei auch wichtig, dass die Sitzfläche sich ebenfalls in der Position verändert.

Diese Funktion haben viele Bürostühle nicht, wodurch eine Sitzhaltung mit einem krummen Rücken gefördert wird.

Generell sollte jeder Bürostuhl vor dem Kauf von der Person getestet werden, die später darauf sitzen soll und die Verstellbarkeit ist recht erheblich. Stoff- oder Lederbezug sind dem Geschmack überlassen, die Funktionalität sollte bei einem Stuhl überzeugen.

Wer sein Arbeitszimmer Zuhause nur als Schreibplatz für die Zeit nach dem Feierabend im Büro nutzen möchte, also nur selten auf diesem Stuhl sitzt kann auch auf einen einfachen Stuhl, einen Designklassiker oder einen Hocker zurückgreifen.

Besuch im Arbeitszimmer

Ist mein Arbeitszimmer auch das Empfangszimmer für Besuch? Ganz gleich ob es um Kunden, Kollegen oder eine studentische Lerngruppe handelt – es sollte genug Platz vorhanden sein.

Natürlich wäre ein Konferenztisch mit 12 Plätzen für ein privates Arbeitszimmer etwas hoch gegriffen.

Ein Bistrotisch mit zwei bis drei Sesseln wäre aber schon nicht schlecht – ein Tisch mit einer Platte von 1,50 m x 0,75 m und vier gleiche Stühle ist ideal.

Wer keinen Platz für einen weiteren Tisch hat, kann aber vielleicht zwei Freischwinger aufstellen, die besonders bequem sind. Ist der Platz noch begrenzter tun es auch Klappstühle oder Stapelhocker.

Lichtverhältnisse

Kein Wunder, dass es für Firmen die Arbeitsplatzverordnung gibt, die festlegt, welches Licht wie hell und wie hoch über dem Arbeitsplatz aufgehängt oder -gestellt wird. Eine gute Schreibtischlampe ist wichtig für den Spaß an der Arbeit.

Zwar klingt der Punkt Ausleuchtung recht unsexy, aaaaaaber es ist schon recht schön, wenn man nicht eine halbe Stunde nach Arbeitsbeginn kurz vor dem Einschlafen ist.

Schlechte Beleuchtung sorgt nämlich zum einen dafür, dass wir uns subjektiv in einer gemütlichen Umgebung wiederfinden, die uns nicht sonderlich leistungsstark macht – ähnlich wie in einer schummrigen Kneipe.

Zum anderen sorgt düsteres Licht im Arbeitszimmer ganz unbemerkt dafür, dass wir schneller müde werden. Aufgaben fallen uns schwerer und wir müssen uns mehr anstrengen, das gesetzte Ziel zu erreichen.

No-Gos beim Arbeitszimmer einrichten

Dunkle Räume, die voll gestopft sind mit unsortierten Dingen, die uns von der eigentlichen Arbeit ablenken sind ein absolutes No-Go.

Wollen wir in diesem Arbeitszimmer wirklich extrem konzentriert arbeiten, weil wir uns auf wichtige Prüfungen vorbereiten ist sogar ein kleines Radio schon ein No-Go.

Das Arbeitszimmer sollte aufgeräumt, hell, strukturiert und freundlich eingerichtet sein.

Pflanzen

Gute Luft ist wichtig für einen klaren Kopf! Tägliches Lüften ist natürlich der erste Schritt, jedoch verändert sich im Laufe des Tages die Qualität des Sauerstoffs, wobei es immer eine gute Idee ist, (echte!) Pflanzen im Arbeitszimmer zu haben.

Pflanzen im Arbeitszimmer sorgen nicht nur für gute Luft sondern lassen auch das Herz hüpfen. Was gibt es Schöneres, als beim wöchentlichen Drehen des Blumentopfes neue Triebe oder kleine Ableger zu entdecken?

Wichtig ist natürlich das regelmäßige Gießen entsprechend der Bedürfnisse der Pflanze und das Umtopfen alle ein bis drei Jahre.

Stauraum / Ordnung

Ein häufiges Problem warum Arbeitszimmer manchmal einfach nicht mehr genutzt werden ist, dass sie „gerade“ nicht aufgeräumt sind. Der wichtigste Grund für Unordnung ist oftmals fehlender Stauraum im Arbeitszimmer.

Für die Ordnung sind zwei Punkte wichtig: regelmäßiges Ausmisten und ausreichender Stauraum. Je kleiner der Stauraum ausfällt, umso häufiger muss das Arbeitszimmer entrümpelt werden.

Wenn im Arbeitszimmer selbst nicht ausreichend Platz für ein hohes Regal mit dutzend Aktenordnern hat, der sollte sich vielleicht lieber ein halbhohes Regal zulegen sowie einen Stapel mit Ordner-Kartons, damit die nicht gebrauchte Ablage in einen anderen Raum wie etwa den Keller oder auf den Dachboden wandern kann.

Zeitplanung

In einem Büro sind folgende Zeitplanungs-Tools gut und wichtig: eine große Uhr sowie ein Kalender, der vielleicht nicht nur den aktuellen Tag, sondern auch die kommenden Wochen und Monate im Blick hat.

So kann man gezielt auf die Tagesziele und Projektziele hinarbeiten. Schließlich ist es nicht nur wichtig, seine Abgabetermine einzuhalten, sondern auch die eigenen Leistungen messbar zu machen.

Das ist nicht nur für Freelancer entscheidend, sondern auch für alle Angestellten, die im Homeoffice arbeiten möchten.

Beim Einrichten deines Büros denk daran, es gibt viele coole, designte Uhren und Kalender, die bei jedem Hinschauen Freude bereiten.

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