Schlafzimmer einrichten – Meine 12 Wohn-Tipps

Was hat gesunder Schlaf mit dem Schlafzimmer einrichten zu tun? Das dachte ich auch, habe aber so einiges über den Zusammenhang erfahren und hier in 12 Punkten zusammengestellt. Wie Du Deine Wohnung einrichtest drückt nicht nur Deine Persönlichkeit aus, sondern hat auch eine Wirkung auf Dich selbst.

Das kennst Du bestimmt, wenn Du einen Raum betrittst und Dich sofort „wie zu Hause“ fühlst – etwa wenn man bei Freunden zu Besuch ist. Andererseits gibt es ebenso Räume, die einem ein unbewusst „ungemütliches“ Gefühl vermitteln – wie etwa Fastfood-Restaurants, deren Stylisten es auch genau darauf angelegt haben, dass Du den Tisch schnellstmöglich wieder freigibst.

Nun aber zum Schlafzimmer!

Gehörst Du auch zu den Menschen, die abends manchmal Schwierigkeiten damit haben, einzuschlafen?
Man hat tagsüber viel zu tun, muss am nächsten Morgen wieder früh raus und kriegt einfach kein Auge zu.

Insgeheim wandert der Blick immer wieder auf den Radiowecker und man rechnet sich in Gedanken aus, wieviele Stunden man schlafen könnte, wenn man sofort (!) einschlafen würde.

Natürlich tritt genau dieser Fall nicht ein und man wälzt sich von der einen auf die andere Seite. Immer wieder, bis man doch noch einschläft. Aus diesem Grund habe ich hier 12 Einrichtungsideen für ein gemütliches Schlafzimmer und besseren Schlaf gesammelt. Viel Spaß beim Lesen!

12 Tipps zum Schlafzimmer einrichten

Tipp 1: Aufräumen

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist es, sein Schlafzimmer aufgeräumt zu halten. Auch in Gefahr, dass ich jetzt wie Fräulein Rottenmeier klinge – glaubt mir: es wirkt!

Ist der letzte Anblick, den ich vor Augen habe, ein aufgeräumtes Zimmer, beruhigt das ungemein.

Und man hat nicht bei dem letzten Blick auf den Wäscheberg neben den Bett das Gefühl, mal wieder „nichts geschafft“ zu haben. Worauf natürlich gleich die Liste in Gedanken folgt mit den Sachen „die ich Morgen unbedingt erledigen möchte“.

Mein Tipp: Hab immer einen Block und Stift auf dem Nachttisch liegen – das fällt nämlich unter „Kopf aufräumen“.

Tipp 2: Investiere in die richtige Matratze

Dinge, die man oft und lange benutzt, sollte man nicht zu billig kaufen. Qualität und persönliche Bedürfnisse sollten bei einer guten Matratze im Vordergrund stehen.

Schließlich liegst Du mehrere Stunden auf ihr und solltest, auch wenn man mal einen ganzen Tag im Bett verbringt, nicht mit Rückenschmerzen aufstehen.

Eine teure Matratze kann eventuell trotzdem nicht zu Dir passen, da auch wichtig ist, dass man ein Modell aussucht, welches zum Körpergewicht passt.

Ob man dann lieber weich oder fest liegt, ist Geschmackssache.

Tipp 3: Kein Fernseher im Schlafzimmer

Schlechte Gewohnheiten kann man entgegenwirken. Und ein Fernseher im Schlafzimmer verleitet leider zu sehr dazu, vor dem Schlafen gehen noch durch die Sender zu zappen, was nicht förderlich für einen gesunden Schlaf ist.

Daher empfehle ich, den Fernseher lieber ins Gästezimmer zu stellen. Wenn man dann mal einen Film im Bett schauen will, kann man ja noch mal „rüber“ gehen. – Das bleibt dann aber eher eine Ausnahme und wird so schnell keine Gewohnheit.

Tipp 4: Saisonbettdecken für besten Schlafkomfort

Ich liebe es, den Wechsel zu Frühling oder Herbst mit der passenden Bettdecke zu „feiern“. Wenn es immer kälter wird, greife ich auf die dicke Decke zurück und im Spätfrühling wird dann auf die dünneren Decken gewechselt.

Falls es zwischendurch nochmal kalt wird, habe ich immer Fleece-Decken zur Hand, die dann nochmal für den nötigen Kuschelfaktor sorgen.

Tipp 5: Das Schlafzimmerfenster offen lassen

Die zur Jahresszeit passende Zudecke erlaubt es auch einem kleinen Frostmädchen wie mir, immer mit offenem Fenster zu schlafen.

Es gibt nichts Besseres für einen guten Schlaf als die Heizung auszudrehen, sich unter die Bettdecke zu kuscheln und selig wie ein Eskimokind zu schlafen.

Im Sommer werden wahrscheinlich die meisten von euch sowieso mit offenem Fenster schlafen. Frische Luft entspannt den Körper und man bekommt immer richtig viel Sauerstoff, was noch dazu für eine rosige Haut sorgt.

Tipp 6: Keine Uhr auf dem Nachtschrank

Eingangs erwähnte ich ja bereits, dass es mir schwerfiel, den Blick vom Radiowecker zu lösen, um vor dem Einschlafen immer wieder die Uhrzeit zu checken.

Das ist jetzt anders. Warum? Ich habe den Radiowecker verbannt. Das hat viele tolle Nebenwirkungen. Neben mehr Platz auf dem Nachtschrank kommt es meinem Drang zum Aus- und Aufräumen entgegen.

Andererseits kann ich, wenn ich in Hotels übernachte, besser zur Handymelodie erwachen, da ich jetzt auch zu Hause davon geweckt werde. Ich bin eben ein Gewohnheitstier.

Das Beste ist jedoch, dass ich gar nicht weiß wie spät es ist. Wenn ich nicht einschlafen kann oder wenn ich nachts mal aufwache, sitzt da nicht der Wecker wie ein Wachposten und nervt damit, mir zu „sagen“ dass ich bald schlafen sollte oder schon bald wieder aufstehen muss.

Das entspannt mich ungemein – und daher kommt dieser Punkt mit auf die Empfehlungsliste für ein ideales Schlafzimmer.

Tipp 7: Handys und Tablets nachts in den Flugzeugmodus

Da mein Handy ja mein treuer Wecker ist, liegt es immer neben dem Bett. Damit man nachts aber besser „abschalten“ kann sollte man dies auch tatsächlich tun.

Wenn man das Handy nicht ausschalten möchte, sollte man es doch wenigstens in den Flugzeugmodus setzen.

Dadurch wird nicht nur die Strahlung reduziert, sondern auch der automatische Reflex nach dem Aufwachen gestoppt, sofort die E-Mails zu checken. Denn ein erholsames Schlafen hat auch mit einem entspannten Aufwachen zu tun.

Tipp 8: Bettzeug, Decken und Kissen bitte Ton in Ton

Zu einem aufgeräumten Schlafzimmer gehört für mich auch eine passende Bettwäsche.

Klar, Bettlaken und Wäsche passen ja meist eh zusammen, aber eine Decke die dazu farblich abgestimmt ist, kann dem ganzen einen Ausdruck von Harmonie geben – finde ich.

Außerdem liebe ich weiße Bettwäsche, fühle mich ohne die grauen Kissen und die rosafarbene Tagesdecke aber einfach zu schnell wie im Krankenhaus.

Tipp 9: Ein gutes Buch auf dem Nachtschrank

Was für ein gemütliches Zimmer und entspannten Schlaf viel besser wirkt als ein TV ist ein gutes Buch!

Vor dem Schlafen gehen zu lesen, entspannt die Nerven, lässt Dich etwas abtauchen vom Alltag, den Erledigungen und all den Dingen, die man am nächsten Tag noch so schaffen möchte.

Ich kenne Menschen, die jetzt zu Weiterbildungsbücher greifen, um sich für den Job fitter zu machen, bei mir wirken jedoch Romane am besten. Ich freue mich auf die Charaktere wie alte Freunde und kann so super entspannen.

Tipp 10: Eine Tagesdecke rettet Nerven

Eine schöne Tagesdecke ist nicht nur superpraktisch, wenn man am Wochenende tagsüber mal ein kleines spontanes Nickerchen machen möchte. Nein ich erinnere mich daran als eine Freundin mir von den ersten Wochen mit ihrem ersten Baby erzählte. Wenig Schlaf und viele neue spannende Aufgaben.

Allerdings war da ein Moment, der sie ziemlich geschafft hat. Kurz bevor sie und ihr Freund los wollten, legte sie das Baby kurz auf dem frisch bezogenem Bett ab. Und was passierte? Das Baby erbrach seine letzte Milchmahlzeit auf die frischen Laken.

Wer selbst ein Baby hat, weiß dass die Milch sofort da raus muss, sonst stinkt es höllisch und klebt alles fest. Urgs. Wer allerdings mit Katzen lebt, kennt ähnliche Probleme. Ich will aber nicht so auf dem praktischen Faktor rumreiten, sondern finde Tagesdecken einfach wunderhübsch.

Tipp 11: Mit der Sonne aufwachen

Es gibt doch fast nichts Schöneres, als mit der Sonne aufzuwachen. Aus diesem Grund schlafe ich immer mit offenem Fenster. Nur im Winter jedoch, wenn die Sonne spät aufgeht, haben ich eine gute Lösung entdeckt, die meinem Plan mit dem Licht einer aufgehenden Sonne zu erwachen entgegen kommt.

Es gibt nämlich Wecker, die genau diesen Sonnenaufgang nachahmen. Das klappt meist recht gut. Dennoch habe ich zur Sicherheit noch meinen Handywecker, bei dessen Erklingen ich dann weiß, ok – jetzt ist es höchste Eisenbahn!

Tipp 12: Mach Dein Bett!

Ein gemachtes Bett ist der beste Schritt in einen entspannten Tag, den man ganz bewusst beginnen lässt. Dabei geht es gar nicht darum, ein repräsentatives Schlafzimmer zu haben.

Es ist einfach eine schöne Geste für sich selbst und gibt einem ein gutes Gefühl, schon mit zwei Handbewegungen etwas „geschafft“ zu haben.

Ich bin immer interessiert an neuen Ideen und Tipps für ein schönes Schlafzimmer. Wenn ihr also etwas wisst – gebt es gerne an mich weiter!

Info: Alle Bilder zu diesem Artikel sind mir von normann Copenhagen, broste Copenhagen, hay, Ikea, House Doctor und Bloomingville zur Verfügung gestellt worden. Alle Produkte könnt ihr bei den jeweiligen Unternehmen bekommen.

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