7 echte Gründe warum ein Hund glücklich macht

Für manche unter uns ist schon früh klar, dass sie gerne mit einem Hund leben möchten. Andere kommen erst spät “auf den Hund”.

Und wieder andere müssen erst einmal überzeugt werden. Es gibt unzählige Gründe, die für einen Hund sprechen. Hier gibt es eine Übersicht über die Gründe warum uns das Zusammenleben mit einem Hund glücklich macht.

Sicher sind einige Gründe dabei, die offensichtlich sind. Andere Gründe warum ein Leben mit Hund einfach glücklich macht sind dagegen sehr überraschend.

 

1. Hunde freuen sich kompromisslos

Schwanzwedelnd begrüßt ein Hund sein Herrchen oder Frauchen und das (fast) jedesmal wenn man nach Hause kommt. Auch wenn man nur eben den Müll rausgebracht hat.

Noch schöner und freudiger wird es natürlich, wenn man vom Einkaufen zurückkommt und möglichst leckeres Hundefutter mitgebracht hat.

Diese Freude ist einfach ansteckend und macht ganz natürlich glücklich. Was wir so empfinden zählt übrigens noch stärker für Kinder.

Eine Bindung zwischen Hund und Kind ist oftmals noch inniger als wir Erwachsenen uns vorstellen können. Kinder vertrauen Hunden ihre Sorgen an und fühlen sich von ihnen oft besser verstanden als von Erwachsenen.

Hunde reagieren auf Kinder oftmals noch positiver, da diese häufig zu Spielen aufgelegt sind oder manchmal auch unerlaubte Leckereien unter den Essenstisch wandern lassen.

 

2. Bewegung mit Hund macht glücklich

Hundehalter bewegen sich häufiger an der frischen Luft als die meisten Menschen ohne Hund. Und was für viele abschreckend klingt ist ein toller Vorteil.

Wer kennt es nicht das schöne Gefühl nach einem lange Spaziergang wieder Zuhause anzukommen oder eine Pause in einem Ausflugscafé zu machen?

Je nach Wetterlage gibt es erst einmal ein heißes oder kühles Getränk. Es macht Spaß sich mit geröteten Wangen etwas auszuruhen. Diese täglichen Spaziergänge sind für unseren Körper wahre Jungbrunnen.

Sie fördern die Durchblutung und stärken den Rücken. Durch die Bewegung an der frischen Luft werden massig Endorphine ausgeschüttet.

Grund dafür sind das durch die Sonneneinstrahlung gebildete Vitamin D und Serotonin. Dieses Glückshormon steigert unseren inneren Antrieb, verscheucht Sorgen und Ängste.

Es steigert nicht nur unser Glücksgefühl sondern lässt uns sogar besser schlafen.

Bewegung mit Hunden macht glücklich

3. Spielende Hunde vertreiben Sorgen

Egal ob Stress bei der Arbeit oder anderer Ärger, sobald man einem Hund beim Rennen, Toben und Spielen zusieht ist das negative Gefühl meist gar nicht mehr so wichtig.

Eine Runde Stöckchen-Holen oder gemeinsames Joggen schaffen einen Puffer zwischen der ärgerlichen Stimmung und der Lösung des Konflikts.

Außerdem hält es uns vom Grübeln ab. Wenn man einen Hund beim Spiel mit Stock, Ball oder Artgenossen beobachtet bekommt man schnell das Gefühl, dass Hunde sich nie über etwas Sorgen machen.

Und dieses Glücksgefühl überträgt sich auf uns selbst. Wenn wir dann genug Abstand zu unseren Sorgen gefunden haben können wir oft mit frischem Mut und aus einer anderen Perspektive an die Lösung des Problems gehen.

Wenn wir die Lösung dann haben, werden wir sicher noch etwas glücklicher sein.

Spielende Hunde vertreiben Sorgen

4. Hunde verbinden Menschen miteinander

Besonders für alleinstehende Frauchen oder Herrchen ist ein Hund oftmals ein Gesprächsstarter. Wir kommen schneller mit anderen Menschen ins Gespräch, wenn wir mit einem Hund an der Leine unterwegs sind.

Sie sorgen für einen höheren Austausch sozialer Interaktionen. Also wir kommen nicht nur schneller mit anderen ins Gespräch sondern durchschnittlich dauern diese Gespräche auch länger auf einer persönlicheren Ebene als wenn wir ohne Hund unterwegs wären.

Ein Blick, ein Lächeln und schnell merkt man, ob jemand mehr erfahren möchte. “Wie heißt denn der Hund?” oder “Was für eine Rasse ist das denn?” oder “Der sieht aber süß aus!”sind beliebte Gesprächsanfänge.

Manchmal bleibt es beim Smalltalk. Es kann aber auch eine regelmäßige gemeinsame Gassirunde daraus werden, wenn beispielsweise das Gegenüber auch mit Hund unterwegs ist.

So wurden schon oftmals Freundschaften mit einer ersten “Hundebegegnung” begonnen. So machen Hunde ihre Begleiter sehr glücklich.

5. Hunde sind charmante Personaltrainer

Hunde machen ziemlich schnell klar, was sie mögen und was nicht. Was die meisten Hunde lieben ist regelmäßige Bewegung mit ihrem Menschen an der Seite.

Ganz gleich ob morgens vor der Arbeit, in der Mittagspause oder nach Feierabend, wenn ein Hund erstmal weiß, was ansteht wird er selten von dieser Struktur abweichen. Nachmittags ist Gassi und Trainingszeit? Dann holt der Vierbeiner gern schon mal selbst die Leine.

Oder er zuppelt am Hosenbein und schaut immer wieder in Richtung Tür. Ausreden gelten dann meistens nicht und ein zäher Vierbeiner gibt erst Ruhe, wenn es endlich losgeht.

Das ist natürlich etwas anderes als ein harter Drillseargent, denn Hunde wissen genau wie sie uns überreden können. Ein lieber Hundeblick ist ihre beste “Waffe” und wird gerne eingesetzt.

Schnell finden Hunde raus, was bei ihrem Menschen am besten funktioniert und dann geht es los zum Rennen, Wandern, Klettern oder was auch immer der gemeinsame Lieblingssport ist.

6. Verantwortung für einen Hund stärkt uns

Was bei Kindern funktioniert klappt auch bei Erwachsenen ganz hervorragend. Die Verantwortung für einen Hund bringt einige Aufgaben mit sich.

Das tägliche Füttern, Gassi gehen, den Hundeplatz ordentlich und sauber halten gehören genauso dazu wie der Gang zum Tierarzt, Fell- und Krallenpflege, Hundesteuer und Hundehaftpflicht überweisen oder eine Unterbringung während des Urlaubs zu organisieren.

All diese Aufgaben sollten bedacht werden und wer einen Hund alleine hält, sollte sich auch um all diese Arbeiten selbst kümmern können oder jemanden beauftragen können.

In Familien werden diese Aufgaben oftmals auf alle Familienmitglieder aufgeteilt. Besonders Kinder werden stolz auf ihre ersten Erfolge sein.

Sie können problemlos Aufgaben wie Wasser bereitstellen oder kleine Gassirunden übernehmen. Und selbst eine Aktion wie eine Zecke mit der Pinzette zu entfernen ist ein Erfolgserlebnis für alle Beteiligten, wenn das geschafft ist – obwohl das sicher die Erwachsenen oder der Tierarzt übernehmen werden.

Sicherlich gibt es im Alltag auch immer mal wieder unliebsame Aufgaben. Doch genau diese sind es, die uns stärken und das Vertrauen in die eigene Stärke wachsen lassen.

Hunde lieben uns bedingungslos

7. Hunde lieben uns bedingungslos

Menschen sind nicht perfekt. Und auch wenn wir einen Menschen lieben, stören wir uns immer wieder an der einen oder anderen Eigenheit des Gegenübers. Hunde dagegen lieben uns so wie wir sind.

Und das ist mit Abstand einer der wichtigsten Gründe, warum Hunde uns glücklich machen. Sie urteilen nicht über uns und lästern nicht. Dass sie nicht sprechen können sehen wir hier jetzt auch nochmal als Vorteil.

Diese bedingungslose Liebe ist es, die Hunde zu unseren Seelentröstern macht. Egal welche Unzulänglichkeiten wir den Tag über so haben, das wird sie nicht davon abhalten uns zu lieben.

Dadurch sorgen Hunde für starke Glücksgefühle beim Menschen. Diese können sogar wissenschaftlich belegt werden. Denn selbst wenn wir nur kurz einen Hund hinter den Ohren kraulen konnte in Studien ein Anstieg von Oxytocin nachgewiesen werden.

Dieses wird auch als “Kuschelhormon” bezeichnet und stärkt die Beziehung zwischen Hund und Mensch. Das funktioniert mit fremden Hunden ebenfalls und selbst beim Hund steigt auch das Oxytocin.

Dadurch wird gleichzeitig der Abbau von Stresshormonen gefördert. Die Steigerung von positiven Gefühlen und der parallele Abbau von negativen Gefühlen sorgt somit für unser Glücklichsein wenn wir mit Hunden zusammen sind.

Mit einem Hund hat man einen Freund fürs Leben, der gleichzeitig auch noch sehr glücklich machen kann.

Dieser Beitrag ist unserem Hund Maggie (* 09.05.2005; † 31.08.2020) gewidmet.

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