Wandgestaltung Esszimmer – Bilder statt Farbe! Inklusive 5 Tipps

Im Esszimmer schaut man ja nicht immer nur auf den Teller und in die Augen seines Gegenübers sondern lässt auch mal den Blick schweifen. Da lässt eine schöne Wandgestaltung Freude aufkommen.

Doch bevor man sich an die herrlich qualvolle Fragestellung wagt: Welche Farbe soll es denn sein? Kann man die Wandgestaltung im Esszimmer auch ganz pragmatisch angehen lassen.

Man nehme sich ein Hobby oder ein Interessensgebiet und suche sich dann dementsprechend Bilder zusammen. Ich fand diese Esszimmerwand von Alvhem sofort sehr ansprechend. Die kleine Sammlung unterschiedlicher Vögel würde mich als Gast sofort dazu bewegen erst einmal diese Galerie zu begutachten.

Woher diese Bilder stammen, weiß ich leider nicht – ich kann mir aber gut vorstellen, dass man auf dem Flohmarkt oder auch bei eBay tolle alte Bücher findet, in denen Fotos oder Zeichnungen von Tieren oder Pflanzen zu finden sind.

Meiner eigenen Erfahrung nach kann ich euch sagen, dass es absolut Nerv tötend sein kann, so viele Bildreihen mit so wenig Abstand gerade auszurichten.

Ich durfte einer Freundin beim Hängen ihrer Kunstwerke helfen und wir durften in die Wände des Museums keine Nägel schlagen sondern versuchten die Bilder an langen Nylonfäden auszurichten. Bei bis zu drei Bildern geht das auch sehr gut.

In anderen Ausstellungen haben größere lackierte Platten einen wundervollen Dienst getan – auf ihnen wurden die kleinen Bilderrahmen angebracht und alles war schön gerade – perfekt.

Es gibt auch eine tolle Alternative zu klassischen Bilderrahmen und Postern – die Metallposter, die sich wie etwa die Displate Metallposter via magnetischem Klebefeld ohne Bohren befestigen lassen – und noch einfacher ausgetauscht werden können.

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Wandgestaltung Esszimmer – 5 To Dos

  1. Persönlichkeit rules
    Ich finde es schön, wenn sich an den Wänden bei Freunden deren Persönlichkeit widerspiegelt. Oder man ganz ungeahnte, neue Seiten kennenlernt – wie zum Beispiel, dass der erste Berufswunsch eigentlich Vogelkundler war.
  2. Mach’s einfach
    Wichtig ist nicht nur, sich selbst treu zu bleiben (häng keine Retro-Weltkarten auf, wenn du Reisen verabscheust) sondern einfach mal loszulegen. Sich Tipps holen ist gut und okay, aber manchmal kommt man über die Recherche einfach nicht hinaus. Dann ist es sinnvoller, einfach mal den Hammer auszupacken und: los geht’s!
  3. Nichts ist in Stein gemeißelt
    Wenn die deine Wandgestaltung im Esszimmer nicht mehr gefällt, dann wird eine neue Kreativrunde fällig. – Und das macht meist richtig Spaß. Sich auszuprobieren und neue Stile zu testen macht doch Spaß und ist bei der Wandgestaltung eine vergleichsweise günstige Lösung.
  4. Themenpartys sind klasse
    Bei Wechselrahmen Postern kann man pünktlich zur nächsten Halloween-party auch einfach mal die Bilder austauschen oder bei einer Motto-Party ganz dezente Hinweise auf das Motto des Festes geben, die erst auf den zweiten Blick erkennbar sind.
    Ich hatte zum Beispiel mal für eine „Russische Nacht“ extra folkloristisch bemalte Teller im Internet ersteigert – die auch noch ein Jahr nach der Party an der Wand hängen durften.
  5. Geht nicht – gibt’s nicht
    Keine Zeit, kein Geld, keine Lust. Meist dauert eine Wandgestaltung gar nicht sooo lange, wie man immer denkt. Und wenn die Unlust den Antrieb lähmt, lohnt es sich, eine Freundin hinzuzurufen und gemeinsam mit Bilder die Wand zu gestalten. Motive auswählen, Farbschmen testen und Bilderrahmen kaufen macht doch zu zweit auch doppelt Spaß.

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